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Das Projekt läßt sich in vier Phasen gliedern:
- Recherchen in den Bibliotheken bzw. Archiven.
- Erstellung einer kulturhistorischen Übersicht. Die 400jährige Entwicklung hebräischer Drucklettern im
deutschsprachigen Raum soll in chronologischer Anordnung erfaßt und mit Stilklassifikation sowie einer
Dokumentation sämtlicher Schriftbestände (Bücher, Dokumente, Schriftproben usw.), Schriftgießereien und
Schriftschneider mit einem auf das Notwendigste reduzierten Abbildungsapparat versehen werden.
- Erstellung eines digitalen Atlas, das heißt eines elektronischen Bildarchivs mit integrierter Datenbank:
In deutschen Archiven, Bibliotheken und Druckereien sind Drucke mit einer Vielzahl verschiedener hebräischer
Druckschriften vorhanden. Dieser typographische Reichtum soll in einer Bilddatenbank erfaßt und mit einem
wissenschaftlichen Apparat versehen werden. Sie ermöglicht eine Analyse der Druckschriftdokumente nach Inhalt,
Seitenausstattung und Schriftform.
Die Datenbank soll laufend aktualisiert werden und über folgende Funktionen verfügen:
- Abfragemöglichkeiten nach Stil, Entstehungszeit, Form und Fundort,
- Visualisierung der Abfrageergebnisse,
- Anordnung der Dateien gemäß der Bestimmung des Benutzers,
- Generierungsmöglichkeit der erfaßten Fonts.
- Auswahl nach typographischen Gesichtspunkten und Wiedergabe der qualitativ heute noch verwendbaren
historischen Schriften.
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